15.05.11

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Bad Aussee und Hallstatt

Eine weitere Tour beginnt am Wolfgangsee (Camping Birkenstrand)  und führt uns schnell nach Bad Ischl. Hier zeugt eine alt-ehrwürdige Therme von dem Kurbetrieb, von dem man sich schon zu Kaisers Zeiten hat verwöhnen lassen. Wir biegen auf die B 145, die uns zunächst relativ gerade durchs Tal  führt, sich dann aber Richtung Pötschenpaß in eine tolle Kurvenstrecke mit Serpentinen in landschaftlich äußerst  reizvoller Umgebung wandelt.

Bis Bad Aussee wedeln wir die Strecke entlang, durchqueren kurz den Ort mit seiner sehenswerten, barocken „Kurapotheke“ und erklimmen hinter dem Bahnhof eine kleine, enge Straße mit zugegeben schlechtem Belag, die mich – u.a. wegen des Belags -  an Passagen in Slowenien erinnert. Die Straße schlängelt sich durch den Wald und wird bald besser und breiter, bietet schöne Ausblicke und eindrucksvolle Gefälle von bis zu 24 %. Ab Obertraun geht es dann wieder idyllisch direkt oberhalb des Hallstätter Sees entlang bis wir nach Hallstatt kommen. 

Der Ort ist wohl das „Cinque Terre“ Österreichs: Häuser krallen sich geradezu dramatisch in die sehr steilen Felsen, man fragt sich unwillkürlich, wie die wohl gebaut wurden und wie die betagteren Bewohner dort wohl hinauf kommen. Die einzige reguläre Straße mit eng an einander stehenden Häusern und Gasthöfen ist den Anliegern vorbehalten und  führt in die Ortsmitte. Dort erwartet einen ein hübscher Brunnen auf dem Marktplatz sowie zwei sehenswerte Kirchen. Der Rundgang hat sich wahrlich gelohnt!

Nach der Ortsbesichtigung geht es durch einen langen Tunnel hinauf durch den Fels. Hier kann man noch einmal auf den Ort unter sich schauen. Die folgende Kurvenstraße kann sich ebenfalls sehen lassen.

Eigentlich wollten wir noch weiter über Gosau und die Mautstraße von Voglau zur Postalm bei Strobl, aber dunkle Regenwolken und erste Tropfen lassen uns lieber auf der bekannten Strecke über Bad Ischl zurückkehren.


 

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Stand: 15.05.11