Schwarzwald
Wir sind auf dem idyllisch im Wald mit Bächlein gelegenen
Campingplatz Langenwald bei Freudenstadt untergekommen und haben uns
dort mit Kerstin und Udo getroffen. Zusammen haben wir einige Ziele
angesteuert wie Nagold und Calw, mit ihren niedlichen
Fachwerkhäuschen in den Zentren, aber auch größere Städte wie
Freiburg im Breisgau, Straßburg und Tübingen, jede eine absolute
Sehenswürdigkeit für sich.
Das Wetter stellt jetzt auf „Altweibersommer“ um und so bleiben wir
nach der Abreise der beiden noch hier stehen und erkunden mit dem
Mopped noch andere wunderbare Strecken:
Eine sei hier exemplarisch dargestellt – es gibt so viele – man kann
sie nicht alle beschreiben!
Vom Campingplatz aus fahren wir zunächst nach Bad Rippoldsau, einem
verschlafenen Kurort in einem Nebental. Auf einer kleinen, kurvigen
Straße, deren Belag allerdings besser sein könnte, schlängeln wir
uns gemeinsam mit dem munter gurgelnden Bach durch das idyllische
Tal nach Wolfach. Bauerngärten und Blumenschmuck laden das Auge zum
Verweilen ein, die Strecke eher zum Kurven wedeln….
In Wolfach begutachten wir die hübsche Altstadt, die letztlich aus
einer Straße mit sehr hübschen Fassaden besteht. Hinter dem engen
Ortstor treffen wir auf einen Raiffeisenmarkt, der wirklich alles
hat. Besonders erwähnenswert im Sortiment ist der Williams-Brand aus
dem benachbarten Sasbachwalden, der uns einige Tage später noch
einmal hierher kommen lässt….
Es folgt eine unumgängliche Passage auf der belebten B 33, die wir
aber sehr bald wieder Richtung Zell verlassen. Durch den sehr
ansehnlichen Ort geht es zunächst flach weiter. Ein vor uns
fahrender Holländer lässt uns genau dort vor, wo die interessantere
Strecke beginnt und eine zackige Kurvenstraße zunächst bergauf durch
den Wald auf uns wartet. Bergab geht es dann auf sehr gutem Belag
bis Löcherberg – ein toller Spaß, gut zu fahren! Aber wir wollen
noch mehr davon: Über die B 28 düsen wir ein kleines Stück bis
Oppenau und biegen dort auf die schmale Straße Richtung
Allerheiligenwasserfälle ein. Hier geht es mindestens so zackig zu
wie davor: Am bewaldeten Hang entlang (mit typischer
Schwarzwaldatmosphäre) wedeln wir die gute Kurvenstraße durch die
wunderbare Landschaft ab, vorbei an den besagten Wasserfällen und
später einer Burgruine. Auf den Teer sind teilweise Zeichen
„gemalt“, die Spitzkehren und optimale Anfahrtswinkel kennzeichnen.
Außerdem ist kurz vor der Einmündung in die Schwarzwaldhochstraße
das Wort „Ziel“ zu lesen – somit ist klar, was hier am Wochenende
los sein wird!
Zu den gelb in den Karten gekennzeichneten Straßen kann man generell
sagen: häufig idyllisch gelegen, man muss jederzeit mit
„unangemeldeten“ Spitzkehren rechnen, unbedingt die
Scharfe-Kurven-Warnung ernst nehmen und die Beläge sind häufig nicht
gut bzw. stark mit Bitumenstreifen versaut.
Auf der Schwarzwaldhöhenstraße (B 500) haben wir dann „freie Bahn“,
d.h. flotter Kurvenspaß mit tollen Panorama-Ausblicken und das
Wetter spielt auch für die Weitsicht mit!
Wir sind uns einig: Hier sind wir nicht das letzte Mal gewesen!
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