30.09.10

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Schwarzwald

 

Wir sind auf dem idyllisch im Wald mit Bächlein gelegenen Campingplatz Langenwald bei Freudenstadt untergekommen und haben uns dort mit Kerstin und Udo getroffen.  Zusammen haben wir einige Ziele angesteuert wie Nagold und Calw, mit ihren niedlichen Fachwerkhäuschen in den Zentren, aber auch größere Städte wie Freiburg im Breisgau, Straßburg und Tübingen, jede eine absolute Sehenswürdigkeit für sich.

 

Das Wetter stellt jetzt auf „Altweibersommer“ um und so bleiben wir nach der Abreise der beiden noch hier stehen und erkunden mit dem Mopped noch andere wunderbare Strecken:

Eine sei hier exemplarisch dargestellt – es gibt so viele – man kann sie nicht alle beschreiben!

Vom Campingplatz aus fahren wir zunächst nach Bad Rippoldsau, einem verschlafenen Kurort in einem Nebental. Auf einer kleinen, kurvigen Straße, deren Belag allerdings besser sein könnte, schlängeln wir uns gemeinsam mit dem munter gurgelnden Bach durch das idyllische Tal nach Wolfach. Bauerngärten und Blumenschmuck laden das Auge zum Verweilen ein, die Strecke eher zum Kurven wedeln….

In Wolfach begutachten wir die hübsche Altstadt, die letztlich aus einer Straße mit sehr hübschen Fassaden besteht. Hinter dem engen Ortstor treffen wir auf einen Raiffeisenmarkt, der wirklich alles hat. Besonders erwähnenswert im Sortiment ist der Williams-Brand aus dem benachbarten Sasbachwalden, der uns einige Tage später noch einmal hierher kommen lässt….

 

Es folgt eine unumgängliche Passage auf der belebten B 33, die wir aber sehr bald wieder Richtung Zell verlassen. Durch den sehr ansehnlichen Ort geht es zunächst flach weiter. Ein vor uns fahrender Holländer lässt uns genau dort vor, wo die interessantere Strecke beginnt und eine zackige Kurvenstraße zunächst bergauf durch den Wald auf uns wartet. Bergab geht es dann auf sehr gutem Belag bis Löcherberg – ein toller Spaß, gut zu fahren! Aber wir wollen noch mehr davon: Über die B 28 düsen wir ein kleines Stück bis Oppenau und biegen dort auf die schmale Straße Richtung Allerheiligenwasserfälle ein. Hier geht es mindestens so zackig zu wie davor: Am bewaldeten Hang entlang (mit typischer Schwarzwaldatmosphäre) wedeln wir die gute Kurvenstraße durch die wunderbare Landschaft ab, vorbei an den besagten Wasserfällen und später einer Burgruine. Auf den Teer sind teilweise Zeichen „gemalt“, die Spitzkehren und optimale Anfahrtswinkel kennzeichnen. Außerdem ist kurz vor der Einmündung in die Schwarzwaldhochstraße das Wort „Ziel“ zu lesen – somit ist klar, was hier am Wochenende los sein wird!

Zu den gelb in den Karten gekennzeichneten Straßen kann man generell sagen: häufig idyllisch gelegen, man muss jederzeit mit „unangemeldeten“ Spitzkehren rechnen, unbedingt die Scharfe-Kurven-Warnung ernst nehmen und die Beläge sind häufig nicht gut bzw. stark mit Bitumenstreifen versaut.

 

Auf der Schwarzwaldhöhenstraße (B 500) haben wir dann „freie Bahn“, d.h. flotter Kurvenspaß mit tollen Panorama-Ausblicken und das Wetter spielt auch für die Weitsicht mit!

 

Wir sind uns einig: Hier sind wir nicht das letzte Mal gewesen!


 

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Stand: 30.09.10