29.04.08

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Perguia

Wir starten mit dem Motorrad heute vom Campingplatz „Italgest“ in San Arcangelo am Lago Trasimeno in das rd. 20 km entfernte Perugia. Es geht zunächst ganz idyllisch auf kleinen Straßen durch die hügelige, grüne Landschaft Umbriens bis wir im quirligen Einzugsgebiet der Stadt landen. Die Straße schraubt sich den Berg hoch, auf dem die Altstadt liegt. Nach einigem Herumkurven und der Erkenntnis, dass wir hier schon einmal waren, biegen wir an den Tri Archi rechts ab und parken das Mopped kurz vor der Kirche San Pietro mit seinem 70 m hohen, viereckigen Turm – so sollten wir den Parkplatz auch ohne GPS wiederfinden!

Den Corso Cavour entlang kommen wir an der z.Zt. renovierten Bettelordenskirche San Domenica vorbei und gelangen zu den altehrwürdigen Treppen „Escalera Ercolano“, die uns weiter bergauf ins eigentliche Zentrum führen. Von dort oben bietet sich manch wunderbarer Ausblick. Wir schwenken ein auf die vornehme Flanier- und Einkaufsmeile Corso Vanucci und folgen ihr zur Piazza 4 Novembre, wo der Dom, der beachtliche Palazzo die Priori und die Fontana Maggiore stehen, die eigentlich gar nicht so groß ist. DieTreppenstufen der beiden Gebäude sind ein gut besuchter Treff- und Sitzpunkt in der Universitätsstadt. Auch heute ist hier einiges los. Ein Abstecher hinter den Palazzo die Priori bringt uns zu einer weiteren Treppe, von der man einen schönen Blick den Geschlechterturm Torre degli Sciri sowie auf viele prächtige Pallazi und Kirchen im Westteil hat, der für seine Treppen und kleinen Gassen bekannt ist.
Wir schlendern zurück über die Vanucci an der hübschen Piazza Italia vorbei zum ehrwürdigen 5-Sterne Hotel Brufani. Von den benachbarten, öffentlich zugänglichen Gärten „Carducci“ hat man einen traumhaften Blick auf das Valle Umbria. Leider fängt es jetzt an zu regnen. Das regt uns dazu an, die Rocca Paolina, die mittelalterliche, unterirdische Stadt, zu suchen. Zwar finden wir die Rolltreppe – ja es ist wirklich eine Rolltreppe! - in die Unterstadt, leider aber nicht in das Viertel.
So laufen wir zurück zum Motorrad, um uns erneut den Herausforderungen des Verkehrs in Perugia hinzugeben – in die Stadt herein zu finden war leichter als wieder heraus – und wir sind froh, wieder in unsere umbrische Landschaft zurückzukehren.

 

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Stand: 29.04.08